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| Noddy89, OCB |
Statement des Okey Cokey Blatters:
Werte Mitglieder der WOCCA,
werte Trainerkollegen, mit einer Mischung aus Verwunderung, Belustigung und einer Prise Sorge nehme ich die jüngsten Vorwürfe der selbsternannten „Partisanen“ zur Kenntnis, wonach ich gegen OC-Gebot XIIa verstoßen haben soll, weil bis zum heutigen Tage kein Okey Cokey Cup terminiert worden sei.
Diese Vorwürfe weise ich entschieden zurück.
Bereits vor mehreren Wochen habe ich aktiv Maßnahmen zur Terminfindung ergriffen und die Trainer hinsichtlich ihrer terminlichen Verfügbarkeiten kontaktiert. Damit habe ich genau das getan, was Gebot XIIa (1) vom Okey Cokey Blatter verlangt: mich ernstlich um die Durchführung von Okey Cokey Cups zu bemühen.
Das Gebot fordert ausdrücklich ein ernsthaftes Bemühen. Es verpflichtet den OCB jedoch weder dazu, die Kalender der Trainer zu beherrschen, noch dazu, aus dem Nichts geeignete Termine zu erschaffen. Die Terminierung eines OCC ist naturgemäß von der Mitwirkung aller Beteiligten abhängig. Wer behauptet, allein die ausbleibende Festsetzung eines Termins beweise ein pflichtwidriges Verhalten des OCB, verkennt den Wortlaut und den Sinn der Regelung vollständig.
Hinzu kommt ein weiterer Umstand:
Die derzeitige Auslegung des Gebots XIIa durch die Partisanen ignoriert die tatsächlichen Gegebenheiten der WOCCA. Der Okey Cokey Blatter wird regelmäßig nicht zum Jahresbeginn bestimmt. In meinem Fall erfolgte die Losung erst im März. Würde man die von den Partisanen vertretene Lesart anwenden, könnte ein OCB bereits für Zeiträume verantwortlich gemacht werden, in denen er das Amt überhaupt noch nicht innehatte. Eine solche Auslegung ist offensichtlich widersinnig und mit den Grundprinzipien der WOCCA nicht vereinbar.
Ferner erscheint es bemerkenswert, dass ausgerechnet jene Kreise nun den strengen Hüter der Gebote geben, die sich in der Vergangenheit wiederholt an Regelungen gestört haben, die bei verschiedenen Amtsinhabern faktisch nie oder nur sehr locker umgesetzt wurden. Die WOCCA war stets von Pragmatismus, Kameradschaft und gesundem Menschenverstand geprägt. Wer nun plötzlich einzelne Vorschriften isoliert herausgreift, um daraus einen Amtsenthebungsversuch zu konstruieren, dokumentiert weniger Sorge um die Einhaltung der Gebote als vielmehr politischen Ehrgeiz.
Und genau hier liegt der eigentliche Kern der Angelegenheit.
Die sogenannte „Partisanenbewegung“ stellt mit ihrem Vorgehen letztlich nicht mich, sondern das Amt des Okey Cokey Blatters selbst in Frage.
Die WOCCA hat klare Regeln für die Bestimmung des OCB geschaffen. Die Entscheidung fällt durch Losung. Die Losung wiederum ist Ausdruck des Willens der Moiren, jener höheren Mächte des Okey Cokey, die seit jeher über Ruhm, Schande, Sterneabzüge und den Verbleib der Sauciere wachen.
Wer versucht, einen ordnungsgemäß bestimmten OCB durch konstruierte Vorwürfe politisch zu beschädigen oder aus dem Amt zu drängen, betreibt keinen Beitrag zur Stabilität der WOCCA, sondern einen Angriff auf die Legitimität der Losung selbst. Mit anderen Worten: Nicht der OCB wird angegriffen, sondern die Entscheidung der Moiren.
Vielleicht sollte bei aller Aufregung auch bedacht werden, dass die WOCCA ihre größten Erfolge stets dann gefeiert hat, wenn ihre erfahrenen Trainer ihre Energie auf Tore, Titel und Taktiken statt auf Verwaltungsakte verwendet haben. Die sogenannten Partisanen mögen sich daher gerne weiterhin als wachsame Hüter der Gebote verstehen; gelegentlich entsteht jedoch der Eindruck, dass manche der alten Säcke mittlerweile mehr Freude an Verfahrensfragen als an der Champions-League-Hymne haben. In diesem Sinne lade ich alle Beteiligten ein, den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten: den nächsten OCC, kalte Getränke und die ewige Jagd nach der Sauciere.
Feel the Okey Cokey.
Der Okey Cokey Blatter

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