Montag, 10. August 2026

Statement der OCB-Partisanen

Die OCC-Partisanen reagieren umgehend auf das Statement des OCB:

Nächste Eskalationsstufe? Partisanen fordern endlich einen OCC statt weiterer Worthülsen

OCC weiterhin ohne Termin – OCB verweist auf „ernsthaftes Bemühen“

Die sogenannte „Partisanenbewegung“ nimmt die jüngste Stellungnahme des Okey Cokey Blatters mit Verwunderung zur Kenntnis. Während der OCB ausführlich darlegt, weshalb er angeblich alles Erforderliche getan habe, bleibt eine entscheidende Frage weiterhin unbeantwortet:

Wann findet der nächste Okey Cokey Cup statt?

Bis zum heutigen Tage gibt es darauf keine Antwort.

Statt eines Termins liefert der OCB eine bemerkenswerte Ansammlung aus Verweisen auf Gebot XIIa, die Moiren, die Geschichte der WOCCA und die vermeintlich politische Motivation seiner Kritiker. Für die Durchführung eines OCC ist dies allerdings nur von begrenztem sportlichem Nutzen.

Trainer kontaktiert – OCC trotzdem nicht terminiert

Zwar erklärt der OCB, er habe die Trainer bereits vor mehreren Wochen nach ihren Verfügbarkeiten gefragt. Das wird von den Partisanen ausdrücklich zur Kenntnis genommen und auch nicht bestritten.

Nur: Eine Anfrage ist noch kein OCC.

Wer sich ernsthaft um die Durchführung eines Cups bemüht, muss irgendwann den nächsten Schritt gehen: Termine zusammenführen, einen Vorschlag machen, eine Entscheidung herbeiführen und schließlich verkünden:

„Liebe Trainerkollegen, am [Datum] wird gespielt.“

Genau dies ist bislang nicht geschehen.

Stattdessen wird auf die Schwierigkeit verwiesen, „aus dem Nichts geeignete Termine zu erschaffen“. Niemand verlangt, dass der OCB die Kalender der Trainer beherrscht. Er soll lediglich einen Termin organisieren.

Das ist schließlich der Sinn seines Amtes.

Keine Amtsenthebung – aber auch kein Freifahrtschein

Besonders entschieden weisen die Partisanen den Vorwurf zurück, sie wollten die Legitimität der Losung oder gar die Entscheidung der Moiren infrage stellen.

Die Partisanen erkennen die Losung an.

Der OCB wurde bestimmt.
Die Sauciere wurde übergeben.
Die Moiren haben gesprochen.

Damit ist die Angelegenheit erledigt.

Gerade deshalb erwarten die Partisanen nun aber auch, dass der rechtmäßig bestimmte OCB sein Amt ausübt.

Die Losung verleiht schließlich nicht nur Ruhm, Macht und die vorübergehende Verfügungsgewalt über die Sauciere. Sie bringt möglicherweise auch gewisse Pflichten mit sich.

Die eigentliche Eskalationsstufe: der nächste OCC

Die Partisanenbewegung stellt daher klar: Es geht nicht um eine Amtsenthebung. Es geht um einen Termin.

Sollte der OCB der Auffassung sein, dass die Trainer zu wenige gemeinsame Termine genannt haben, steht es ihm frei, weitere Vorschläge einzuholen. Sollte ein Termin zunächst nicht möglich sein, kann ein Ersatztermin gesucht werden. Sollte die Welt untergehen, kann notfalls auch darüber beraten werden.

Was jedoch nicht funktioniert, ist, mehrere Wochen lang auf Terminfindung hinzuweisen und anschließend festzustellen, dass weiterhin kein Termin gefunden wurde.

Denn irgendwann muss aus dem „Wir bemühen uns“ ein „Wir spielen am …“ werden.

Partisanen weisen politische Motive zurück

Auch der Versuch, die Kritiker als „alte Säcke“ darzustellen, die angeblich mehr Freude an Verfahrensfragen als an der Champions-League-Hymne hätten, wird mit einem müden Lächeln zur Kenntnis genommen.

Die Partisanen haben überhaupt nichts gegen Champions-League-Hymnen.

Im Gegenteil.

Sie wollen sie hören.

Am liebsten beim nächsten OCC.

Mit Trainern.
Mit Loskugeln.
Mit kalten Getränken.
Und selbstverständlich mit der Sauciere.

Dafür braucht es allerdings einen Termin.

Nächste Schritte

Die Partisanen schlagen daher vor, die politische Debatte an dieser Stelle zu beenden und die Angelegenheit einer praktischen Lösung zuzuführen.

Der OCB möge bis spätestens zum 01.09. einen konkreten Termin für den nächsten OCC präsentieren.

Sollte dies nicht möglich sein, erwarten die Partisanen zumindest eine belastbare Liste der in Betracht kommenden Termine und eine nachvollziehbare Begründung, warum bislang keine Einigung erzielt werden konnte.

Weitere Stellungnahmen über die „höheren Mächte des Okey Cokey“, die „Grundprinzipien der WOCCA“ oder den vermeintlichen politischen Ehrgeiz der Kritiker sind ausdrücklich nicht erforderlich.

Die Moiren haben gelost. Jetzt soll gespielt werden.

Der OCB möge daher weniger erklären und mehr terminieren.

Oberstes Ziel bleibt die Ausrichtung des nächsten OCC.

Alles andere ist Verwaltungsfolklore.

Feel the Okey Cokey.
Die OCB-Partisanen

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